Geschichts- und Religionsunterricht live für Schulen & Kita's!

Titel: 
Geschichts- und Religionsunterricht live für Schulen & Kita's!
Montag, 25. November 2019 (ganztags) bis Freitag, 13. Dezember 2019 (ganztags)

Der Weihnachtsgarten ist Geschichts- und Religionsunterricht zugleich. Die Kinder wandern durch die viele Räume der liebevoll hergerichteten Kirche und werden zu einem Teil der Geschichte. Diese Methodik hilft ihnen ihr erworbenes Wissen über die christliche Religion zu erweitern und zu vertiefen. Außerdem beinhaltet jede Station eine Reflexionsphase, in der die Kinder angeregt werden das Gehörte zu deuten und über ihre eigene Religion bzw. Weltanschauung nach zu denken. Besonders freuen wir uns über den Austausch mit Kindern aus einem muslimischen oder jüdischen Hintergrund, die durch ihre Perspektive unsere Diskussion bereichern. Die begleitenden Lehrkräfte bzw. Erzieher*innen hören zu und beobachten.

Sowohl Inhalt als auch der Zeitumfang der Führung wird an das Alter, den Wissens- und Entwicklungsstand der Kinder angepasst.

Dabei gehen wir von 45 Minuten für Kinder bis zur 2ten Schulklasse aus. Die Zeit steigert sich bei älteren Teilnehmenden bis zu 90 Minuten.

Die Friedenskirche Charlottenburg führt dieses Projekt seit 2008 durch. Anfangs in Kooperation mit ca. 15 Auszubildenden der bbw Akademie und seit 2014 mit Auszubildenen aus dem Pfefferwerk und Campus and more.

Der Weinachtsgarten und der Ostergarten im Detail.

Station 0 Hinführung:

In der Ersten Station unserer Weihnachtszeitreise setzen sich die Kinder im Kreis um einen weihnachtlich dekorierten Tisch, auf dem z.B. ein Schokoweihnachtsmann, Geschenke und ein Adventskranz. Mit diesen Gegenständen assoziieren die Kinder Symbole und Traditionen der christlichen Religion. Wir kommen darüber ins Gespräch woher diese Symbole und Traditionen ursprünglich kommen, inwiefern sie Teil ihrer eigenen Lebenswelt sind, und was sie bedeuten. Am Ende der Führung findet eine erneute Betrachtung dieser Gegenstände statt, die es den Kindern ermöglicht die symbolische Deutung der Gegenstände zu wiederholen und gegebenenfalls zu erweitern.

Station 1: Die Sterndeuter suchen einen neuen König - Matthäus 2, 1-2

Ab der Zweiten Station erleben die Kinder die Weihnachtsgeschichte mit. Sie betreten einen abgedunkelten Raum in dem die Sterne funkeln. Ältere Kinder erkennen hier sogar einige Sternenbilder. Die Kinder lernen, dass die Sterndeuter Wissenschaftler aus dem Morgenland waren. Diese Sterndeuter erfuhren von der Geburt aufgrund wissenschaftlicher Forschung und Überlegung. Die Kinder begeben sich so wie die Wissenschaftler auf die Suche nach dem König. Doch zunächst kommen sie an einen ganz anderen Ort.

Station 2 "Ein Engel erscheint Maria" - Lukas 1, 26-38

Die Kinder betreten nun ein kleines israelisches Haus in dem Krüge und Tonschale auf dem staubigen Boden stehen. Nur ein wenig Licht fällt durch das Fenster in den sonst dunklen Raum. Die Frau die in diesem Haus lebt stellt sich als Maria (Schauspielerin) aus Nazareth bei Galiläa vor. Maria wollte ihren Verlobten Joseph bald heiraten. Eines Tages, als Maria alleine zu Hause war, passierte etwas Unglaubliches! Ein strahlender Engel (Schauspielerin) sprach zu ihr und kündigte ihr die Geburt von Jesus, dem Sohn Gottes an. Je nach Alter der Kinder, wird mit ihnen an dieser Stelle über das davon abweichende muslimische Verständnis von Jesus als Prophet gesprochen.

Station 3: Die Reise nach Betlehem - Lukas 2, 1-5

„Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.“ (Luk 2,3) Auch Maria und Joseph mussten von Nazareth nach Bethlehem, weil Joseph dort herkam. Auf einer Karte schauen sich die Kinder die Route zwischen den beiden Städten an. Unterwegs müssen sie durch Steine, Sand und Laub laufen und können so mitfühlen, wie anstrengend die Reise für die hochschwangere Maria gewesen sein muss. Anschließend tragen sich die Kinder in Bethlehem in der Liste von Kaiser Augustus ein. Doch nun müssen die Kinder Maria und Joseph helfen endlich einen Schlafplatz zu finden.

Station 4: Die Suche nach einer Herberge - Lukas 2, 7

Die Kinder klopfen an der Häuserkulisse mit der Aufschrift „Herberge“ an um in der überfüllten Stadt Bethlehem einen Schlafplatz zu finden. Doch der Wirt (Schauspieler) will ihnen einfach keinen Platz geben. Kinder kennen aus ihrer eigenen Lebenswelt das Gefühl, manchmal einfach nicht erwünscht zu sein. 

Station 5: Die Hirten auf dem Feld - Lukas 2, 8-15

Nun verlassen die Kinder Maria und entdecken eine Wiese auf der ein Hirte mit seinen Schafen liegt. Die Kinder legen sich zu ihm auf die Wiese und schauen in den Sternenhimmel. Doch auf einmal wird es blendend hell. „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren!“ Verkündet ihnen ein Engel. Die Kinder und die Hirten sind die ersten, die diese gute Nachricht hören.

Station 6: Freude über den neugeborenen König - Matthäus 2, 9-11 - Lukas 2, 16-20

Die Kinder stehen vor einem großen Stall. In der Mitte des Stalles steht eine Futterkrippe mit einem Baby und dahinter Maria und Joseph (Schaufensterpuppen). Über dem Stall hängt der „Weihnachtsstern“. Je nach Gruppe, kann man mit den Kindern einfach eine Weile am Stall sitzen bleiben und das freudige Geschehen auf sich wirken lassen.

Station 7: Abschluss: „Die Geschenke der Sternendeuter“

Endlich haben auch die Sternendeuter, die den Kindern am Anfang der Führung begegnet sind, Jesus gefunden, damit schließt sich der Bogen. An einer Kerze wird Weihrauch entzündet und über die Bedeutung von Weihrauch, Gold und Myrre gesprochen. Zum Abschluss erfolgen eine kurze Wiederholung der Geschichte zur Ergebnissicherung und eine erneute Reflexion über Weihnachtssymbole und –Traditionen.

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