Wenn Namen wieder zu Leben werden

Wegen jüdischer Gedenkarbeit in Berlin: 30 Schülerinnen und Schüler aus Mailand zu Gast in der Friedenskirche Charlottenburg
Quando i nomi tornano a vivere
Per il lavoro di memoria ebraica a Berlino: 30 studentesse e studenti di Milano ospiti alla Friedenskirche.
 
30 Schülerinnen und Schüler aus Mailand haben heute den gesamten Vormittag in der Friedenskirche verbracht, um sich intensiv mit jüdischer Gedenkarbeit und aktuellen Antisemitismus - interessanterweise war ihr Diskussion zum A. insbesondere nach dem 7.10. hellwach, mutig und klar - auseinanderzusetzen.
Hochkonzentriert und respektvoll arbeiteten sie – in Gruppen und einzeln – an den Biografien von Menschen, deren Namen auf Stolpersteinen in Berlin stehen. Sie suchten die im gesamten Gebäude verteilten Kopien der umliegenden Stolpersteine, recherchierten Lebensgeschichten, lasen Dokumente und sprachen die Namen laut aus.
 
Am Ende stand eine stille Zeremonie im Raum.
Die Namen wurden verlesen.
Zu jedem Namen wurde eine Kerze entzündet.
 
In diesem Moment wurde spürbar:
Ein Mensch ist nicht vergessen, wenn sein Name gesprochen wird.
Aus Steinen wurden wieder Menschen – mit Geschichten, Familien und Hoffnungen.
 
Eine dichte, bewegende Atmosphäre – Erinnerung, die lebendig wurde und Verantwortung für die Zukunft spürbar machte.
Un caro saluto a Milano: siete stati giovani meravigliosi, attenti e profondamente rispettosi — è stato un vero piacere ricordare e lavorare insieme a voi.

Aktuelle Ausstellung

  • Mittwoch, 14. Januar 2026 - 9:00 bis Donnerstag, 26. Februar 2026 - 16:00

    Eine interaktive Ausstellung zum Thema häusliche Gewalt und Gewalt unter Jugendlichen.

     

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