Spurensuche russische Christen der 20er in Charlottenburg

Br. Odinzow aus Moskau, Leiter des russischen Baptistenbundes (1933 verhaftet – 1939 erschossen), zu Besuch bei der russischen Berliner Baptistengemeinde, 1928. Hintere Tischreihe, dritte Person von links, im hellen Anzug, rechts von ihm der damalige Gemeindepastor, Br. Thiessen

Foto von 1928: Herr Odinzow aus Moskau (im hellen Anzug), Leiter des russischen Baptistenbundes (1933 verhaftet – 1939 erschossen), zu Besuch bei der russischen Berliner Baptistengemeinde. Hintere Tischreihe, dritte Person von links, rechts von ihm der damalige Gemeindepastor, Br. Thiessen

Russen in Charlottengrad (so -burg in den 20ern genannt)

Nach dem 1.Weltkrieg entstand in Charlottenburg die größte russische Baptistengemeinde.

Informationen zur russischen Gemeinde in der Friedenskirche und der beiden ermordeten Pastoren durch den russ. Geheimdienst HIER

 

Sowjetischer Offizier, Leutnant Aschanin Stephan Gawrilowitsch, geb. 1925, Baptist. Er hatte Kontakt zur Berliner Russischen Gemeinde und zu Rudolf Vogel und Max Ferber. Auf Grund dieser Kontakte und seines persönlichen Glaubens wurde er 1951 zu 10 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1992 rehabilitiert. In den uns vorliegenden Verhörprotokollen wird der verhaftete rudolf vogel nach ihm mehrfach gefragt.

 

Besuch und Austausch am 02.11.22  waren 12 russischsprechende Pastoren aus Moldawien, Ukraine, Kirgistan, Usbekistan, Kasachstan, Sibirien, Russland sind zur Zeit in Deutschland. Sie sind Teil des Hilfskomitee Aquila, welches in den Ländern Kinderheime, Altenheime, Schulen, Ferienmaßnahmen für Kinder aus Kriegsgebieten, Lebensmitteltransporte, Baueinsätze u.v.m. unterhält.

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