
Recht auf eine gewaltfreie Kindheit & Jugend
Ukraine-Gedenktag · Ernst-Reuter-Platz
Auf dem Ernst-Reuter-Platz entsteht ein offener Ort des Erinnerns und des Austauschs: Vormittags arbeiten Schulklassen moderiert und kreativ, nachmittags ist der Raum offen für Gespräche und Beteiligung aller.
Am Ukraine-Gedenktag wird der Ernst-Reuter-Platz zu einem offenen Ort des Erinnerns, des Zuhörens und des gemeinsamen Nachdenkens – mitten in der Stadt, transparent, sichtbar, zugänglich für alle.
Das gläserne Gebäude in der Mitte des Platzes bietet verschiedene Räume für Begegnung und Austausch. In ihnen finden Schreibgespräche statt: persönliche Gedanken, Betroffenheit, Fragen und Hoffnungen bekommen Raum und Ausdruck. In der Mitte des großen Raumes kommen diese Stimmen in einem moderierten Gespräch zusammen.
Der Tag wird durch gemeinsame Momente gerahmt: Morgens beginnt jede 60-Minuten-Phase mit einem kurzen moderierten Plenum und endet ebenso gemeinsam, bevor sich die Gruppen wieder in die verschiedenen Räume verteilen.
Vormittags
Schulklassen sind eingeladen, sich angesichts des Krieges in der Ukraine und weltweit dialogisch, kreativ und begleitet mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die Einheit ist moderiert und auf 60 Minuten angelegt.
Nur mit Anmeldung HIER!
Bei Fragen, gerne HIER
Nachmittags
Der Ort ist offen für alle Interessierten. Gespräche vertiefen sich, Perspektiven begegnen sich, Erfahrungen werden geteilt – getragen von der Überzeugung, dass Kinder und Jugendliche gehört werden müssen.
Kooperation
Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung von Jugendhilfeträgern gemeinsam mit unseren Partner*innen vom Haus der Jugend Zillestraße.
Begleitet und unterstützt wird der Tag durch das Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf, den Jugendclubring Berlin e.V. sowie die Friedenskirche Charlottenburg.
17:00 Uhr – offizieller Abschluss
Der Tag endet mit einem gemeinsamen Abschluss mit
Simon Hertel,
Bezirksstadtrat für Jugend,
und den Stimmen der Kinder und Jugendlichen, die diesen Tag mitgestaltet haben.
Ein Tag des Erinnerns –
und ein deutliches Zeichen:
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz, Würde und eine gewaltfreie Zukunft.
Drei Aspekte
Fensterfront 1 Berührt werden
Was macht der Krieg / Kriege mit mir?
Was hat sich eingegraben,
was ist leise geblieben,
was klingt noch nach? Trauer?
Fensterfront 2 Sehnsucht ausdrücken
Was wünschte ich mir von der Politik, Schule oder im Stadtteil?
Nicht als Forderung, sondern als Sehnsucht.
Nicht als Parole, sondern als Hoffnung.
Fensterfront 3 Spuren hinterlassen
Wo erlebe ich Konflikte im Alltag – und wo ist es mir gelungen, Gewalt zu verhindern oder zu unterbrechen?
Wo nehme ich Einfluss – hier, wo ich bin?
In meiner kleinen Welt, mit den Möglichkeiten,
die mir gegeben sind.


